Bundesweite Aktion

#HierWirdGeimpft

#Weiskirchen

 

Unter diesem Motto starten wir eine Impfkampangne in unserem Verein bei der du gefragt bist!

 

Wann: 24.10.2021, 10 Uhr - 16 Uhr

Wo: Hochwaldhalle Weiskirchen (In der Perch, 66709 Weiskrichen)

Wer: Alle ab 12 Jahren

Impfstoff: Comirnaty® von BioNTech/Pfizer

Was wird benötigt: Personalausweis, Impfpass, Versichertenkarte, Maske

 

Durch die #HierWirdGeimpft Aktion der Bundesregierung finden deutschlandweit besondere Impfkaktionen statt. Ziel der Aktion ist es den Impfanteil zu steigern und allen Bürger:innen zu ermöglichen eine Impfung wahrzunhemen. Durch die räumliche Nähe der Sonderaktionen wird auch Mobil eingeschränkten ein Zugang zu einer Impfung gewährt.

Auch Boosterimpfungen für Personen, die vor mindestens 4 Wochen den Impfstoff von Johnson&Johnson erhalten haben, sind möglich.

 

Wie läuft die Impfung ab?

Generell kann jeder zwischen 10 Uhr und 16 Uhr bei uns vorbeischauen und sich Impfen lassen. Um einen besseren Überblick zu bekommen, wie viel Impfstoff wir vorbereiten müssen, kann eine Voranmeldung unter https://impfung.taekwondo-hochwald.de/anmeldung vorgenommen werden. Da es sich bereits um die Aktion zur Zweitimpfung handelt, geht es und hauptsächlich darum Zweit- und Boosterimpfungen durchzuführen. Wer sich zum ersten mal Impfen lassen möchte, kann zwar gerne vorbeikommen, muss sich dann aber für die Zweitimpfung um einen Arzttermin bemühen.

Bevor geimpft wird, bekommen Sie Zeit den Aufklärungsbogen zum jeweiligen Impfstoff durchzulesen und die Anamnese/Einwilligungserklärung zu unterschreiben.

Hier können die bennötigten Dateien bereits im Vorfeld eingesehen und gerne auch bereits ausgefüllt zum Termin mitgebracht werden:

 

Anschließen erfolgt ein medizinisches Aufklärungsgespräch und die Impfung.

Nach der Impfung müssen Sie in der Regel 15 Minuten warten und bekommen danach eine Bescheinigung ausgestellt.

Beachte: BioNTech, Moderna, AstraZeneca müssen zwei mal geimpft werden damit Sie den Vollständigen Impfschutz erhalten! Die zweite Impfung erfolgt je nach Impfstoff 4-6 Wochen später.

Sollten Sie noch fragen haben, schreiben Sie uns gerne unter impfung@taekwondo-hochwald.de

 

Warum ist eine Schutzimpfung so wichtig?

Aufgrund des sich sehr schnell ausbreitenden Coronaviruses (SARS-CoV-2) werden immer mehr Bürger:innen infiziert. Dabei kann nicht vorhergesagt werden, ob die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen wird. Aus diesem Grund ist ein Vorbeugender Schutz enorm wichtig. Aktuell stehen in Deutschland vier zugelassene Impfstoffe (BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson) zur Verfügung, die nachweislich vor schweren Kranksheitsverläufen und den bislang bekannten Virusvarianten schützt. Laut Modellrechnungen des Robert Koch-Instituts haben Impfungen bereits 76.600 sationäre, etwa 19.600 schwere Fälle und mehr als 38.300 Sterbefälle verhindert.

Die Corona-Impfung schützt nicht nur die eigene Gesundheit. Sie reduziert auch das Risiko, das Coronavirus SARS-CoV-2 auf andere zu übertragen. Dadurch werden auch Menschen geschützt, die sich nicht impfen lassen können – zum Beispiel Personen, die sich aufgrund von Vorerkrankungen nicht impfen lassen können und Kinder unter 12 Jahren, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist.

Jede Impfung hilft, das Coronavirus in Schach zu halten und die Pandemie in den Griff zu bekommen. Denn je mehr Menschen durch eine Impfung vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt sind, desto häufiger trifft das Virus auf Menschen, die sich nicht mehr anstecken können – und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Das ist auch mit Blick auf das dynamische Infektionsgeschehen durch die Virusvarianten wichtig, denn: Je weniger Infektionen es gibt, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass neue gefährliche Mutationen entstehen.

Welche mRNA-Impfstoffe gibt es und wie funtionieren sie?

Derzeit gibt es zwei in Deutschland zugelassene mRNA-Impfstoffe: Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und das Vakzin Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna . Comirnaty® wurde am 21. Dezember 2020 von der Europäischen Kommission als erster Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen, die Zulassung für Moderna® folgte am 6. Januar 2021.

Die Impfstoffe BioNTech/Pfizer und Moderna sind in den meisten Punkten – zum Beispiel hinsichtlich Wirksamkeit oder Impfreaktionen – beinahe identisch. Sie unterscheiden sich aber beispielsweise hinsichtlich ihrer Lagerung voneinander: BioNTech/Pfizer kann bis zu sechs Monate bei -90 °C bis -60 °C gelagert werden. Daraufhin hält er sich unverdünnt im Kühlschrank bei 2°C bis 8 °C maximal weitere 31 Tage inklusive der Zeit zum Auftauen und für den Transport. Der Impfstoff von Moderna wird hingegen bei -25 °C bis -15 °C gelagert und kann unter diesen Bedingungen ungeöffnet sieben Monate halten.

Für beide Impfstoffe gilt seit dem 19. August 2021 eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Personen ab 12 Jahren.

mRNA-Impfstoffe enthalten Genabschnitte des SARS-CoV-2-Virus in Form von messenger-RNA (kurz mRNA), die auch als Boten-RNA bezeichnet wird. Ausgehend von der mRNA werden nach Verimpfung in Körperzellen Proteine hergestellt, die dann das Immunsystem zu einer gezielten Antikörperbildung gegen SARS-CoV-2 und einer zellulären Abwehr gegen SARS-CoV-2-infizierte Zellen anregen und so eine Immunreaktion erzeugen. Eine Immunreaktion anregende Proteine werden als Antigene bezeichnet.

mRNA-basierte Impfstoffe haben den Vorteil, dass eine große Anzahl an Impfdosen innerhalb weniger Wochen hergestellt werden kann. Klassische Impfstoffe, die auf veränderten oder abgetöteten Viren basieren, benötigen beispielsweise die Herstellung dieser Viren in Zellkulturen – stattdessen kann die RNA für die mRNA-Impfstoffe relativ leicht massenweise synthetisiert werden. Nichtsdestotrotz kann es zu Lieferengpässen kommen, denn: Da sich die Impfstoffe aus verschiedenen Komponenten und Inhaltsstoffen zusammensetzen, sind die Pharmaunternehmen bei der Herstellung auf Zulieferungen angewiesen. Durch den rapiden Anstieg des Bedarfs der einzelnen Bestandteile kann es immer wieder zu Engpässen kommen.

Ein weiterer Vorteil: Die Hersteller von mRNA-Impfstoffen können aufgrund der bausteinartigen Struktur der Impfstoffe schnell auf Virusvarianten reagieren und die Impfstoffe dahingehend anpassen.

Wichtig: Zu mRNA-Impfstoffen liegen bereits gute wissenschaftliche Erkenntnisse vor. Bei umfangreichen Tierversuchen mit mRNA-Impfstoffen gab es bislang keine Hinweise auf schwere Nebenwirkungen oder Schäden. Die klinischen Studien als Zulassungsgrundlage mit den COVID-19-mRNA-Impfstoffen waren sehr umfangreich und haben mehrere zehntausend Probanden eingeschlossen. Die Probandinnen und Probanden werden dabei intensiv medizinisch beobachtet.

 

Wie unterscheiden sich mRNA- und Vektor-Impfstoffe voneinander?

In den mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ für einen einzigen Baustein des Virus (das sogenannte Spikeprotein) enthalten. Anhand dieser Information kann der Körper ein Antigen produzieren. Vektor-Impfstoffe bestehen aus sogenannten Vektorviren. Das jeweilige Vektorvirus ist ein gut untersuchtes Virus, das sich nicht vermehren kann. Das Vektorvirus enthält und transportiert die genetische Information für ein einzelnes Eiweiß des Coronavirus, das sogenannte Spikeprotein. Sowohl die mRNA, als auch die vom Vektorvirus transportierte Information wird nach der Impfung nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern nach Eintritt in die Zellen (vor allem in Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen) „abgelesen“, woraufhin diese Zellen dann das Spikeprotein selbst herstellen. Die so vom Körper des geimpften Menschen gebildeten Spikeproteine werden vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt; in der Folge werden Antikörper und Abwehrzellen gegen das Spikeprotein des Virus gebildet. So entsteht eine schützende Immunantwort.

 

Quelle: https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/

 

 

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